Retterin der Ozeane

Mit kreativen Mitteln setzt sich die Enkelin des berühmten französischen Meeresforschers Jacques-Yves Cousteau für das Leben unter Wasser und die Erhaltung unserer Ozeane ein. Kein Weg ist ihr zu weit, keine Herausforderung zu groß, um das allgemeine Bewusstsein dafür zu wecken, wie es um die Meere, Seen und Flüsse unserer Welt, die mehr als 70%  der Erdoberfläche bedecken, wirklich bestellt ist.

Ihr legendärer Großvater, Jacques-Yves, und ihr Vater Phillip erforschten die Wunder unserer Meere, heute erforscht Alexandra Cousteau in dritter Generation neue Wege, um diese Wunder zu erhalten. Bereits im Alter von vier Monaten nimmt ihr Vater sie auf eine erste Expedition zu den Osterinseln vor der chilenischen Küste mit, im Alter von 7 Jahren lernt sie von ihrem Großvater das Tauchen. Was sie dort unter Wasser erlebt, soll sie ihr Leben lang prägen. Viele der fantastischen Korallenriffe von damals gehören heute der Vergangenheit an – für Alexandra einer von vielen Gründen, das Erbe ihrer berühmten Familie fortzusetzen. Auch der schreckliche Unfalltod ihres Vaters auf einer seiner zahlreichen Expeditionen, als Alexandra erst drei Jahre alt ist, kann sie nicht von ihrem Weg abbringen.

Doch wie soll sie ohne erhobenen Zeigefinger deutlich machen, welche Verantwortung auf unserer aller Schultern lastet, welche Verantwortung wir für unseren blauen Planeten übernehmen sollten?  Im Zuge der globalen Erderwärmung erwärmen sich auch die Meere, der  Meeresspiegel steigt an, ganze Landstriche verschwinden bereits jetzt. Durch die Aufnahme von CO² aus der Atmosphäre versauern die Meere, Arten sterben aus.  

Alexandra hat sich für einen abenteuerlichen Weg entschieden, um die Menschheit aufzurütteln. 2008 gründet die damals 32-Jährige die Blue Legacy Initiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, der Welt die Geschichte des Meeres zu erzählen. Zwei  Jahre später tourt sie mit einem internationalen Team 138 Tage durch fünf Kontinente und legt dabei gut 20.000 Kilometer zurück. Die einzelnen Etappen dokumentiert sie in einem Video-Blog.

Das Projekt namens „Expedition Blue Planet“ ist eine Mischung aus spektakulären Landschaftsaufnahmen, die gleichzeitig faszinieren und verstören, sowie spannenden Interviews und ergreifenden Geschichten von Betroffenen, von denen man einfach nicht genug kriegen kann. Die Wiedergeburt eines tot geglaubten Flusses im Zeitraffer, die Spätfolgen einer Umweltkatastrophe in Tennessee, das volle Ausmaß der Explosion der Ölbohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko  und immer geht es um die Magie des Wassers. Automatisch wird man als Zuschauer in diesen Bann gezogen und versteht, dass der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts ist.

Alexandras größter Traum ist es, das legendäre Forschungsschiff „Calypso“ ihres Großvaters, das seit einigen Jahren in einem französischen Hafen vor sich hin rostet, wieder flottzumachen. Natürlich kostet das Geld. Geld, das sie mit ihrer eigenen Stiftung aufzutreiben versucht. Eine schöne Vorstellung: Eine Frau rettet die Meere auf dem Schiff ihres Großvaters.

Weitere Informationen: www.alexandracousteau.org

Das Buch zu ihrer Mission „This Blue Planet“ soll bald in den Buchläden erhältlich sein.

 

Bilder:  © Blue Legacy/Bill, Zelman, Oscar Durand

 

 


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