Jede Mutter zählt !

Als eines der begehrtesten Models der 80er und 90er Jahre zierte ihre aparte Erscheinung zahlreiche Cover der VOGUE. Nun scheint Christy Turlington Burns jedoch ihre wahre Bestimmung gefunden zu haben und engagiert sich gegen Muttersterblichkeit. 

2010 gründete sie die Initiative "Every Mother Counts"; Foto: s_bukley'shutterstockDie Geburt ihrer ersten Tochter war für das Supermodel ein lebensveränderndes Erlebnis. Aufgrund von postnatalen Komplikationen überlebte sie die Schwangerschaft nur dank medizinischer Hilfe.

« Die Komplikationen, unter denen ich gelitten habe, sind die häufigste Ursache für Muttersterblichkeit », erzählt die 47-jährige in einem Interview.

Jede Minute stirbt eine Frau an den Folgen einer Entbindung, doch 9 von 10 Todesfällen könnten verhindert werden: Fakten, die die junge Frau zum Handeln veranlassten und sie 2007 zu der humanitären Organisation CARE nach Peru brachten.

« Während ich mit meinem zweiten Kind schwanger war, verbrachte ich viel Zeit mit werdenden Müttern, die sehr hart für ihre Familie arbeiten mussten und kaum Unterstützung bekamen », schildert das Model.

Das Projekt konnte innerhalb von fünf Jahren eine Halbierung der Sterblichkeitsrate von peruanischen Müttern erzielen und half bei der Aufklärung von Schwangerschaftsrisiken.

Die komplizierte Entbindung ihrer Tochter animierte sie zu dem Dokumentarfilm "No Woman, No Cry"; Foto: Every mother counts/PRNachhaltig von ihren Erlebnissen in Südamerika beeindruckt, fasste Turlington Burns den Entschluss, aktiv für das Problem zu sensibilisieren.

« Ich wusste, dass etwas getan werden muss, um die Öffentlichkeit auf das Problem aufmerksam zu machen », so die zweifache Mutter.

Dabei half nicht nur ihr berühmter Name, sondern vielmehr die Gabe, sich den Menschen und ihren Lebensgeschichten mit Anteilnahme zuzuwenden.

Die dramatischen Zustände, unter denen werdende Mütter weltweit leiden, verarbeitete Turlington Burns in dem 2010 erschienenen Dokumentarfilm « No Woman, No Cry ».

In ihrem Regiedebut verlieh Turlington Burns den aufrüttelnden Statistiken anhand von vier einfühlsamen Portraits ein menschliches Antlitz. Der auf verschiedenen Erdteilen gedrehte Film erzählt das Schicksal von Frauen aus Guatemala, Tansania, Bangladesch und den USA, die ihre Gesundheit und die ihres Nachwuchses mit einfachen Mitteln schützen könnten.

« Als Mutter von zwei kleinen Kindern berührt mich das Schicksal der Frauen sehr », erzählt Turlington Burns über die Zeit der Dreharbeiten.

Ihre Organisation "Every Mother Counts" engagiert sich für die Senkung der Sterblichkeitsrate werdender Mütte; Foto: Every mother counts/PRDamit nicht genug, gründete das engagierte Topmodel  die Organisation « Every Mother Counts ».

Seit 2010 setzt sich die Initiative für die weltweite Senkung der Sterblichkeitsrate von Schwangeren ein und schafft Bewusstsein für die Probleme werdender Mütter.

Dafür scheut sie keine Anstrengungen. Im November 2011 nahm sie erfolgreich am New York Marathon teil, um Geld für ihre Organisation zu sammeln.

Model-Kollegin Heidi Klum twitterte: « Ich bewundere dich dafür, dass du den NYC Marathon für ‘Every Mother Counts’ gelaufen bist! ». Dem Lob schließen wir uns gerne an: Bravo, Christy!

Hier geht es zum Trailer von « No Woman, No Cry »:

www.youtube.com/watch?v=8F6hngJFGOk

Und hier zum Internetauftritt von « Every Mother Counts »:

www.everymothercounts.org

Fotos: (c) s_bukley/shutterstock (Christy Turlington), every mother counts/PR 


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